Neue Milliarden-Kronen-Erweiterung des Flughafens wird Platz für 40 Millionen Passagiere pro Jahr bieten

Wir können uns auf zusätzliches Licht und mehr Luft in den Terminals und dem Areal der Gepäckausgabe freuen, wenn der Flughafen in Kopenhagen das Terminalgebäude in der hoch frequentierten Zone um die Gates C und B um 80.000 m² erweitert. Gestern wurde bekannt, dass Per Aarsleff A/S, COWI, Vilhelm Lauritzen Architects und ZESO ARCHITECTS das Projekt in Kollaboration mit dem Flughafen Kopenhagen entwerfen und planen werden. Der Flughafen Kopenhagen bereitet sich somit gerade auf sein bisher größtes Bauprojekt vor, dieses geht in Richtung eines Flughafens mit Platz für 40 Millionen Passagiere. Der Plan ist eine Erweiterung der Terminalfläche von 80.000 m² – das entspricht einem kleinen Superkrankenhaus.
Dies bedeutet, dass Passagiere, Mitarbeiter und Fluggesellschaften mehr Platz im Gepäckausgabebereich und dem belebten Passagierbereich im Terminal zwischen Gates C und B haben werden, wodurch sich die Bedingungen in diesem belebten Bereich verbessern werden.
Der Flughafen wird in den nächsten 12 Monaten auf innovative Art und Weise mit ausgewählten Architekten, Ingenieuren, Auftragnehmern und Lieferanten ausgearbeitet, die basierend auf dem Prinzip der „Co-Creation“ zusammenarbeiten, mit dem Ziel das endgültige Projekt mitgestalten und entwickeln zu können.

Mögliche Ausgestaltung von Terminal 3 – Illustration Vilhelm Lauritzen Arkitekter og Zeso Architekten

Co-Creation mit einem grünen Zweck

“Wir sind sehr optimistisch in Hinblick auf diese enge Partnerschaft im Rahmen der Entwicklung des Projekts”, sagt Thomas Woldbye, CEO.

“Dieses Gebäude wird die besten Dinge Dänemarks vereinen: atemberaubende nordische Architektur, Umweltschutz, Konnektivität, Geräumigkeit und unkomplizierter Service, und das alles in Reichweite. Auch wenn der Flughafen wächst, werden Passagiere in CPH immer noch das Gefühl haben, alles unter einem Dach zu haben – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen auf der Welt”, sagt Thomas Woldbye.

Das neue Projekt ist Teil des Expansionsplans des Flughafen Kopenhagen, der Investitionen in der Höhe von 20 Milliarden DKK für den Bau des Flughafens von morgen beinhaltet, mit Platz für 40 Millionen Reisende, unter ihnen die vielen Mitarbeiter und Fluggesellschaften mit Bodenpersonal, die die Flüge abwickeln.

“Unsere Aufgabe ist es, Dänemark bestmöglich mit dem Rest der Welt zu verbinden. Der Wettbewerb um die Entwicklung und Beibehaltung neuer Strecken in Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften ist äußerst zäh. Deshalb müssen wir uns weiterentwickeln, um unsere Position als führendes Tor in und zu Nordeuropa zu halten”, sagt Thomas Woldbye.

Mehr Platz für eine deutliche Ausweitung des Gepäckausgabebereichs

Durch das neue Projekt wird der bestehende Terminalbereich zwischen Gates C und B künftig mit einer 270 Meter langen und 60 Meter breiten Verlängerung verbunden. Das neue Gebäude schafft Platz für die bedeutende Erweiterung der Gepäckausgabe und Passkontrolle für Passagiere die ihren An- oder Abflug am C-Gate des Flughafens haben.

“Passagierreisen durch den Flughafen sollten aufregend, effizient und sicher sein. Das Projekt konzentriert sich mit einem viel größeren Gepäckausgabebereich mit weitaus mehr Raum, Licht und Luft auch auf Ankünfte”, sagt Thomas Woldbye.

Die Baumaßnahmen im Herzen des Flughafens werden während dem wie gewohnt stattfindenden Betrieb im Sinne des Flugverkehrs, und der Nutzung durch Personal und Passagiere, erfolgen. Es versteht sich von selbst, dass ein so großes Bauvorhaben im Kern des Flughafens nicht ohne Herausforderungen abgewickelt werden kann. Es können Fehler auftreten, die sich zu Verspätungen oder Unannehmlichkeiten für Passagiere, Fluggesellschaften und andere Flughafennutzer, entwickeln können. Natürlich ist es das Ziel ein Projekt zu verwirklichen, das allen zugutekommen soll, die den Flughafen Kopenhagen nutzen.

Das ist eine Herausforderung, die diese Expansion nicht nur zu einer der größten derzeitigen Bauprojekte in Dänemark macht, sondern auch zu einer der komplexesten.

Eine Möglichkeit der Gestaltung der Gepäckausgabe – Illustration Vilhelm Lauritzen Arkitekter og Zeso Architekten

Nachhaltigkeit im Fokus

Der Bauleiter, Finn Bloch, ist dafür verantwortlich, dass der Bau möglichst geringe Unannehmlichkeiten für Passagiere, Fluggesellschaften und Mitarbeiter verursacht.

Dieses Mal müssen wir auf unsere umfangreichen Erfahrungen mit großen Bauprojekten zurückgreifen um im Herzstück eines geschäftigen Flughafens, der an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr in Betrieb ist, arbeiten zu können.

In dieser engen Partnerschaft mit Architekten, Ingenieuren, Bauunternehmern und Lieferanten, ist ebenfalls geplant mit den Nutzern des Flughafens zusammen zu arbeiten – unsere Mitarbeiter, die Fluggesellschaften und das Bodenpersonal sowie alle andere, die täglich in der Umgebung im Einsatz sind – sollen nicht nur betreffend Gebäudeplanung involviert sein, sondern in den gesamten Prozess eingebunden werden”, sagt Finn Bloch.

“Für uns ist es wichtig, dass der neue Terminalbereich von höchster Qualität ist und dass die Erweiterung des Terminals in jeder Hinsicht zukunftssicher, flexibel und vor allem an den Stellen nachhaltig sein wird, an denen es Sinn macht. Er soll sowohl schön als auch funktional sein und auf Basis von Nachhaltigkeit gebaut sein. Dementsprechend haben alle an der Zusammenarbeit Beteiligten ein Nachhaltigkeitsmanifest unterzeichnet, das sie dazu verpflichtet, sich für nachhaltige Lösungen und Materialien zu entscheiden, wo immer das Sinn macht”, sagt Finn Bloch.

Fakten

  • Der Terminal zwischen den Toren C und B wird um 80.000 m² erweitert.
  • Die Verlängerung wird 270 Meter lang sein und 60 Meter aus der bestehenden Fassade herausragen.
  • Der erste Bauabschnitt wird bis 2023 abgeschlossen sein; die zweite Phase bis 2028/29.
  • Das Projekt wird im gesamten Zeitraum rund 350 Arbeitsplätze am Bau schaffen.
  • Der Flughafen Kopenhagen investiert rund 4 Milliarden dänische Kronen in das Projekt. Es wird erwartet, dass die Gesamtinvestition für die Schaffung von Platz für 40 Millionen Reisende rund 20 Milliarden dänische Kronen betragen wird.
  • Derzeit passieren 30 Millionen Passagiere pro Jahr die Terminals.
  • Der Flughafen hat gerade die Terminals 2 und 3 und die gesamten Sicherheitskontrollstellen erweitert und ist dabei, ein E-Gate zu bauen, das bereits im Sommer zugänglich gemacht werden soll.